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ATLANsolid
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Der ATLAN ist kein Leitrechner im herkömmlichen Sinn, wo so viel von verteilter Intelligenz geredet wird. Im Automatikbetrieb hat der ATLAN das Heft in der Hand, er macht die Arbeit selber, er bestimmt, wann wo was dosiert, gewogen, gefördert, gemischt, abgeworfen wird. Alle relevanten Daten und Zustandsmerker hat er in seinem Speicher für sofortigen Zugriff, um jederzeit die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Er braucht nicht mühsam erst die Daten von externen halbintelligenten Geräten hereinzuholen und spart so eine Menge Schnittstellen - Overhead. Eine Werksbeton-Mischanlage ist keine Autofabrik.
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SPS |
Die SPS ist im Automatikbetrieb nur eine Durchgangsstation für die Signale zwischen ATLAN und der Anlage. Lediglich die primitiven Funktionen, wie Stern-/Dreickanlauf, werden vom SPS-Programm ausgeführt. Die SPS macht die ATLAN - Mischanlagen so flexibel. Es ist leicht möglich, mehrere SPS-Steuerungen an einen ATLAN anzuschließen, wenn die Mischer örtlich weit voneinander plaziert sind, auch mit verteilten Starkstrom-Schränken. Alle sind mit ARCnet untereinander verbunden. Viele Änderungen an der Anlage können vom betriebseigenen Personal im SPS-Programm berücksichtigt werden. Außerdem schirmt die SPS die Außenwelt mit ihren Störspannungen vom ATLAN ab, der mit seiner Meßtechnik etwas empfindlicher ist, und SPS E/A-Baugruppen sind von der Stange lieferbar, weltweit. Nebenbei erledigt die SPS auch die eventuelle Beschickung, den Elevator, den Aufgabebunker und die Einblas-Einrichtung für die Zementsilos mit Überdruckwächter und Staubsack-Klopfer. Manche Anlagen haben für die Beschickung eine völlig unabhängige Steuerung, für den Nachtbetrieb. |
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PC |
Ein PC ist viel zu unzuverlässig und kurzlebig, um ihm Echtzeit - Steuerungsaufgaben im Dauer - Betrieb zuzutrauen. Er reicht gerade für die büromäßige Auswertung der Istwert-Statistiken. Das kann er allerdings, schnell und mit vielen bunten Fensterchen. Wir bauen PC's als Zubehör an unsere Steuerungen, nicht als betriebswichtige Computer. Tagsüber kann der PC ausgeschaltet bleiben, nur abends werden die gesammelten Statistikdaten vom ATLAN auf die Festplatte überspielt. Der ATLAN hat keine Festplatte, aus Gründen der Betriebssicherheit. Die Anlage sollte doch 10 - 15 Jahre lang laufen und Geld verdienen, aber die Lebensdauer eines PC ist 5 Jahre - oder? |
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Schalt- |
Die Sicherungen, Schützen und die übrigen Steuergeräte sind in einem oder mehreren Schaltschränken untergebracht. Oft ist auch der ATLAN mitsamt seiner Konsole (Bildschirm und Tastatur, auch der Drucker) in einem Schrank eingebaut. Wir bauen die Schaltschränke gern in einen Container ein, so können wir die Anlage daheim fertig in Betrieb nehmen und prüfen. Wir verwenden spezielle Container mit angenehmer Inneneinrichtung, mit Fenstern und Wandverkleidung. Auf Wunsch arbeiten wir gerne auch mit einem Schaltschrankbauer und / oder Elektroinstallateur Ihrer Wahl zusammen. Er kann die Schränke nach unseren Plänen bauen und die Anlage verkabeln. |
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Tableau |
Für die Handbedienung und für die Anzeige des aktuellen Betriebszustandes bieten wir zwei Varianten. Ein konventionelles Schaubild mit Tastern und Lämpchen (wir nennen das ein Blechschaubild) oder die MEG-Graph Prozeßvisualisierung auf einem PC-Bildschirm. Das Blechschaubild ist leider teurer als ein PC-Bildchen, aber dafür ist es wesentlich robuster und langlebiger. Außerdem: jeder Arbeiter traut sich die Taster zu drücken, ohne lange Einschulung am Computer. |
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Vor-OrtAbgabe |
An den Mischern sind Fernbediengeräte angebracht. Sie dienen dem Personal beim Putzen, bei der Wartung und bei Störungen oder im Versuchsbetrieb. Sie enthalten auch eine große Wasser - Fernanzeige und eine Verschlußsperr-Taste.
Unsere Fernbediengeräte bauen wir mit den gleichen robusten und großen Tastern wie die Blechschaubilder. Die Fernbediengeräte haben Drehknöpfe, keine verspielten Folien - Tastaturen. |
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Einfache |
heißt bei unseren ATLAN Mischanlagen was ganz Anderes als sich die Büro-Computerfreaks so vorstellen. Im ATLAN - Programm gibt es keine baumartig strukturierten Menüs und Dialogfensterchen und Mausgeklicker, sondern ganz einfache Listen, die mit Funktionstasten aufgerufen werden können. Wir haben gelernt, uns mit der Denkweise der arbeitenden Menschen in der Produktion zurechtzufinden, wo keinerlei Schnörkel und Spielereien gefragt sind, sondern nur schnelles Finden von Fehlern in der Anlage, Toleranz des Systems gegen Fehleingaben. Wenn irgendwie möglich (ohne weitere Gefahren heraufzubeschwören) muß der ATLAN ohne explizite Störquittung einfach weitermachen, sobald der Fehler in der Anlage oder Dosierung behoben ist. Die PC-Programme sind etwas "verspielter" gemacht, aber an denen hängt keine Produktion. Und auch die sind noch immer viel hausbackener als die Fensterchen-Programme, die Sie von unseren Mitbewerbern als "modern" angeboten bekommen. |
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Flexi- |
Das ATLAN Programm wird individuell nach den Anforderungen Ihrer Anlage erstellt. Andere Mischanlagenbauer haben eine Art Menü, (manche nennen das "objektorientert", aber das bedeutet eigentlich wieder ganz was anderes) mit dem die konkrete Anlage konfiguriert wird. Sie behaupten, daß Erweiterungen ohne Zusatzkosten möglich wären. Glauben Sie das nicht, es kostet was! Das Problem ist, daß solche Programmkonzepte furchtbar aufgeblasen sind. In Wirklichkeit sind in dem Programm alle Variationen enthalten und mit dem Menü werden einige davon aktiviert. Das bedeutet aber, daß der Computer eine große Menge Entscheidungen treffen muß, und zwar zur Laufzeit. Das ist zwar mit den heutigen schnellen Computern (Pentium usw.) machbar, aber es hat Folgekosten. So ein Hochleistungs-Prozessor braucht einen Kühlventilator, die Signale sind wahnsinnig schnell und störempfindlich, die Speichererfodernisse sind enorm, in der Größe und in der Geschwindigkeitsanforderung. Das ist im Büro oder im Labor nicht so schlimm, aber in der Fertigungshalle ist es sehr problematisch. Der ATLAN braucht keine Festplatte und schon gar keine RAID-Platten (Doppel- und Mehrfach Disksysteme). Der ATLAN hat keinen Ventilator, keine Platten, er ist langsam und störsicher. Diese Menükonzepte sind ideal für den Steuerungsbauer, der keine qualifizierten Leute braucht. Da sitzt wo beim Computerhersteller ein Eierkopf im Büro, aber der Steuerungsbauer kann angelernte Kräfte zur Inbetriebnahme schicken. Und notfalls hängen diese Techniker stundenlang am Handy, verbunden mit dem Programmierer. Aber es ist nicht ideal für Sie im Betrieb.
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hier kocht |
Bei MEG werden die Anlagen auch von den Leuten in Betrieb genommen, die sie entwickelt haben. Bei uns gibt es keine elitären Eierköpfe im Büro, die gar keine Erfahrung mit der Welt draußen in der Halle haben. Unsere Flexibilität steckt im Können und in der Erfahrung der Leute bei MEG-Glaser, nicht in der aufgeblasenen Technologie.
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Die Schaltschränke jedoch lassen wir von guten Fachfirmen nach unseren Plänen bauen und bei der SPS gibt es keine offenen Fragen, sie ist ein Gerät von von einem renommierten Hersteller in Deutschland. Übrigens ist das der Weltkonzern, bei dem ich (Franz Glaser) vor über 25 Jahren als Entwicklungsingenieur meine ersten Patente gemacht habe...
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