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gegen die Euphorie
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gegen die Euphorie
Erwarten Sie sich keine Leistungen im .zig - kW - Bereich. Diese Turbinen sind gemacht als sinnvoller Ersatz oder als Ergänzung für Photovoltaik - Anlagen.
Ihre elektrische Leistung liegt zwischen 20W und 400W bei 10 m/s / 3W bis 50W bei 5m/s.
Höhere Leistungen sind möglich, aber da werden die Turbinen schon teuer, groß und unhandlich.
Sie sind nicht geeignet, um Ihre Stromrechnung zu reduzieren,
sondern für Offshore / Outdoor Meßtechnik Anlagen, die keinen Netzanschluß haben aber zB. eine Funkverbindung oder eine Satelliten - Telefonverbindung.
Auch Werbedisplays o.ä. sind dafür geeignete Anwendungen.
Weit entfernte Baustellen mit Alarmanlagen, die noch keinen Stromanschluß haben und nur während der Arbeitszeit ein Stromaggregat laufen lassen.
Wenn Ihnen jemand mit Savonius - Turbinen verspricht, daß Sie mit ihnen am Netz die Anlage amortisieren können, dann dürfte er ein  Scharlatan sein (zB. Krauss aus Plauen mit dem Energiebaum, die ENAMO corp. aus USA usw.). Tut mir leid, wenn ich Sie enttäuschen muß.
Propellerturbinen mit Nennleistung 750kW bei 14 m/sSo viel Förderung aus Steuermitteln gibt es bei keinem Wahlversprechen, daß sich Windenergie - Anlagen am Netz jemals amortisieren.

Ob sich Großturbinen in kontinentalem Gelände ehrlich amortisieren, das ist auch sehr umstritten.
Sie liefern Energie, wann sie können, leider nicht gerade dann, wann sie gebraucht würde. *) So ersparen sie leider keine einzige thermische Kraftwerksinstallation und helfen nicht beim CO2 Haushalt und für die Unabhängigkeit von ausländischer Energie (Öl, Gas).
Von den meist euphorischen Leistungsangaben der Windräder einmal ganz abgesehen.

Die Nennleistung wird meist für 14m/s angegeben.
14m/s Wind kommt sehr selten vor, 4 bis 6m/s sind häufig.
*) Niedrigleistungs - Anwendungen haben andere Voraussetzungen. Sie können mit einem oder ein paar handelsüblichen Autoakkus die Energie auch über mehrere Flautentage hinweg verfügbar machen und das im wirtschaftlichen Rahmen.
Auf den Dächern der Münchner Messehallen ist 2000 die "weltweit größte Solarstrom Dachanlage" montiert worden. Sie hat in den letzten 12 Monaten "mehr als 1 Million kWh geliefert". ... "300 Haushalte" ... "Emission von 1000 Tonnen CO2 vermieden".
Solarstromanlage auf den Münchner Messehallen
Die Wirklichkeit: Wie ich in einer  Fernsehsendung <it> gehört habe, gab es eine Messe für Alternativenergie. Die Photovoltaik - Anlage hat davon sage und schreibe 4% (vier Prozent) des Energiebedarfs decken können. Tagsüber!
Und das war nicht die BAUMA mit den Schwermaschinen!
Fragen Sie bitte nicht, wie viele t CO2 allein die Autos der Aussteller im Stau produzieren, von den Besuchern gar nicht zu reden.
Euphorie vs. Realität Propellerturbine 50m Sonnenenergie /Photovoltaik
Nenn-Angaben  14m/s    => 750 kW 1000 W/m2 => 50 W pro Paneel
Realistische Verhältnisse  5m/s     =>   45 kW   150 W/m2 =>  5 W pro Paneel
Der zweite Schmerzpunkt der Alternativenergie
Über die Verfügbarkeit der Elektroenergie
Das ist das größte Problem der Wind- und der Photovoltaik - Energie - Erzeuger. Sie produzieren Energie, wann es ihnen paßt, nicht wann sie benötigt wird.
Elektroenergie ist nur sehr schwer speicherbar, mit viel Aufwand. Pumpkraftwerke im Gebirge sind sehr teuer und können nur begrenzte Spitzen - Energie mit schlechtem Wirkungsgrad anbieten.
Besonders im Winter sind hohe Lastspitzen zu erwarten. Die Stromversorgungsunternehmen müssen sicherheitshalber ihre Dampfturbinen und ihre Kessel unter Druck halten, um notfalls sofort auf Lastanforderungen reagieren zu können. Dabei verbrauchen sie Kohle, Öl oder Gas und produzieren CO2.
Die Kraftwerke müssen die Generatoren in Reserve halten und umsonst ihre Kessel heizen Es nutzt ihnen gar nix, daß womöglich eine (kleine) Menge elektrische Energie von Windkraft ins Netz geliefert wird. Im Gegenteil, sie müssen ihre Dampfkessel erst recht umsonst unter Druck halten. Sie können ihren Dampf nicht verkaufen aber sie müssen auf Reserve heizen, weil die Windkraftwerke jederzeit wegen Flaute den Geist aufgeben können.
Die Megawattstunden, die die Windmühlen beim Energieimport und die Tonnen CO2, die sie sparen, sind in Wirklichkeit Schall und viel Rauch.
Die Stromversorger zahlen hohe Einspeistarife, zB 0,08 €/kWh in OÖ. Die Politiker zwingen (überreden) die Stromversorger zwecks Popularität zu dieser show und die Konsumenten müssen diese show zahlen. 
Mit dem Strompreis.
In OÖ ist der Grüne Aufschlag 0,21 Cent/kWh für jede kWh, nicht nur für die aus Windkraft.
Wußten Sie das: Eine Eisenbahnlokomotive verbraucht ca. 1500 kW Strom, um ihre Waggons zu ziehen.
Eine gute Idee, den Schnellzug Mozart Wien-Bregenz in Attnang-Puchheim stehen zu lassen, weil gerade im Waldviertel Flaute herrscht!
Nix mit "hunderten Haushalten".

Auszüge aus der Presse
Grüner
Experte
weiß es
besser.
Freiburg (iwr-pressedienst)- Die verstärkte Nutzung der Windenergie ist mit heutiger Technik auch ohne zusätzliche Kosten für sogenannte Regelenergie möglich. Damit widerspricht Das Grüne Emissionshaus aus Freiburg Behauptungen des Netzbetreibers RWE Net, der die Unwägbarkeiten des Windstroms schon jetzt als Grund für Strompreiserhöhungen ausmacht.

Der Ausbau der Windenergienutzung muss keine Mehrkosten für die Netzbetreiber nach  sich ziehen. Darauf weist Das Grüne Emissionshaus; einer der führenden  Windenergiefonds-Anbieter, hin und widerspricht damit der RWE Net AG, die bei einer verstärkten Windenergie-Nutzung zusätzliche Kosten von mehr als 100 Mio Euro auf die  Netzbetreiber zukommen sieht. Vorstandsmitglieder der RWE Net hatten in  Zeitungsberichten behauptet, dass bei einem weiteren Ausbau der Windkraft mehr teure  "Regelenergie" eingekauft werden müsste, um plötzliche Schwankungen des Windstroms ausgleichen zu können. "Diese Darstellung ist so nicht haltbar", stellt Christian Meyer, Energie- und Netzexperte beim Grünen Emissionshaus, fest. "Schon jetzt müssen die  Netzbetreiber mit Lastschwankungen im Stromnetz umgehen, die wesentlich größer sind, als  das, was durch das An- und Abschalten von Windkraftanlagen verursacht wird"...

Ober-
zeiring
Steier-
mark
 

Energie
für die
Stamm-
tische

Am 15 April 2002 ist Baubeginn des Tauernwindparks Oberzeiring. 11 Vestas V66
Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 60m, Rotordurchmesser 66m, Leistung je Anlage 1,75 MW werden bis zu 45,5 Millionen Kilowatt sauberen Strom pro Jahr
 erzeugen. Das bedeutet die Versorgung von ca. 15 000 Haushalten oder 0,8% des
 steirischen Stromverbrauchs. 

[SCNR: 1,75 MW der ganzen Anlage meint der Journalist, und bis zu 45,5 Mio kWh meint er. Das sind bis zu 4 Mio € von den Stromkunden pro Jahr. Wenn der Wind weht - aber es sind ja schon Schiffe rund um die Erde gefahren, die auf den Wind angewiesen waren, bloß- das war auf dem Meer :-]

[Meine Check-Rechnung: 1 Turbine muß 160kW liefern. (1750/11). Bei 66m-Rotoren (1300 Nenn-kW bei 14m/s) ist das ein erforderlicher Wind von  7m/s. Das ist ein plausibler Wert in dieser enormen Höhe im Gebirge. Es fragt sich nur, ob sich die - naja, Nutzung - der Gebirgslandschaft rechtfertigt. Aber das hat in Kaprun auch schon manche Zweifel gegeben.]

Mit seiner Lage auf etwa 1.900m Seehöhe im Gemeindegebiet von Oberzeiring in den niederen Tauern stellt der Tauernwindpark ein absolutes Pilotprojekt dar: unter
vergleichbaren klimatischen Bedingungen wurde noch nie Windstrom erzeugt. Daher
beteiligen sich EU, österreichisches Wissenschaftsministerium und das Land Steiermark an dem Projekt. Das Gelingen eröffnet der Windenergienutzung weltweit ein ungeheures neues Potenzial in ähnlichen klimatischen Lagen.

Dipl.-Ing. Johannes Trauttmansdorff, Geschäftsführer der Tauernwind Windkraftanlagen G.m.b.H.: "Der Tauernwindpark wird Österreichs größter Windpark. Er bringt Einsparungen von 14.700.000 l Öl und eine Reduktion des CO2 - Ausstoßes um 36.200.000 kg pro Jahr." Nicht nur das: Nach einer Planungszeit von über vier Jahren und mit einem Investitionsvolumen von ca. 23.864.000 € erhofft man sich in der Region neben dem positiven Image einen Aufschwung in der Tourismusbranche. Trauttmansdorff: "Der  Tauernwindpark wird der erste Erlebniswindpark mit umfassendem Begleitprogramm. Es  wird für jeden Interessierten vom Kurgast über den Pensionisten bis zu Schülern, Studenten  und Windkraftexperten etwas dabei sein."

[Umwegrentabilität heißt sowas. Die ist super, denn mit den bis zu 4 Mio EUR Einnahmen aus dem Strom (s.o.) sind gerade eben die Kosten der Manager, des Service und des Betriebspersonals gedeckt, die Abschreibung der Investition nicht. Die zahlt der Geier - äh - der österreichische Bundesadler, die 12 EU-Sternchen im blauen Feld und der steirische Leb.]

Nicht nur wegen der erwarteten Impulse für die Region steht die lokale Bevölkerung voll  hinter "ihrem" Windpark. Auch die von Beginn der Planungen an von der Tauernwind  G.m.b.H. praktizierte Informationsstrategie (Vorträge, Exkursionen, Windkraftstammtische)  hat dazu beigetragen, dass das Projekt Tauernwindpark so positiv aufgenommen wurde. 

[Das heißt, die Leute sind breitgeklopft worden wie Wiener Schnitzel :-]

Mehr zum Windpark Oberzeirung auf http://www.tauernwind.com.

Geld-
ver-
nichtung
E-Regulator Boltz über erneuerbare Energien:

Der Chef der obersten staatlichen Stromaufsicht E-Control, Walter Boltz, hat in einem
OÖNachrichten-Gespräch deutlich zu den Erneuerbaren Energien Stellung genommen. Er scheint von nachhaltiger Energieerzeugung nicht allzu viel zu halten. Lesen Sie im folgenden den Artikel aus den OÖ Nachrichten vom 22.03.2002:

Walter Boltz warnt in einem OÖN-Gespräch vor weiterem Wildwuchs bei den Zuschlägen für grünen Ökostrom. "Wir laufen, wenn wir nicht gegensteuern, in eine Subventionsfalle, an der noch unsere Kinder zu leiden haben werden." Ökostrom muss, weil er nicht zu Marktpreisen erzeugt werden kann, subventioniert werden. 

Jeder Stromkunde zahlt dafür, ob er will oder nicht, einen Tarifaufschlag, in Oberösterreich wurden soeben diese Zuschläge auf 0,21 EuroCent je kWh erhöht. Das schaut nicht viel aus. Doch bis zum Jahr 2007 würden sich die Zuschüsse in Österreich auf jährlich mindestens 102 Mio (EUR) (=1,4 Mrd Schilling) erhöhen, vielleicht sogar mehr. Würde das eingenommene Geld besser verteilt, könnte der Nutzen für unsere Umwelt viel größer sein, sagt Boltz.

Zwar ist momentan geplant, die mehr als 100 österreichweit unterschiedlichen Förderungen und Einspeistarife für grünen Strom zu vereinheitlichen, doch noch entscheiden allein die Bundesländer. Länderinteressen und die Rücksichtnahme auf wichtige Lobbies bestimmen die Höhe der Subvention. Gefördert werden primär Kleinanlagen, was alleine deshalb laut Boltz zu hinterfragen wäre, weil größere Anlagen bessere Wirkungsgrade haben. Dies bedeute höhere Umwelteffekte um das gleiche Geld. 

Momentan sind Windkraftanlagen schick. Als Prestigeobjekt werden sie von allen Politikern gerne gefördert, obwohl sich nicht alle Regionen für Windkraft-Einsatz miteignen.

Windkraft-Strom ist teuer, für die Betreiber von Anlagen aber kaum mit kaufmännischem Risiko verbunden. Sie erhalten in Oberösterreich zehn Jahre einen Strompreis von 8 EuroCent/kWh garantiert. Strom auf dem internationalen Markt kostet derzeit gerade ein Drittel dessen. Daher schießen Windkraftanlagen in Oberösterreich wie die Schwammerl aus dem Boden. Boltz: "Das ist für Betreiber wie eine Lizenz zum Gelddrucken." 

Die Landwirtschaft wiederum hat Biomasse als Produkt entdeckt. Anlagen werden
gefördert, um den Landwirten Zusatzeinkommen zu ermöglichen - was begrüßenswert ist. Doch Biomasse ist nicht gleich Biomasse. Boltz: "Ich kenne Kraftwerke, die per LKW über mehr als 100 Kilometer mit Holz beliefert werden."

Am teuersten ist Strom aus  Photovoltaik. Die Einspeistarife liegen zwischen 58 und 72 EuroCent. Strom, aus Photovoltaik gewonnen, kostet damit mindestens das 20fache des Marktpreises.

Mit demselben Geld könnten wirtschaftlichere Formen der Gewinnung grünen Stroms gefördert werden, beispielsweise der Ausbau der Kleinwasser - Kraft, sagt Boltz. Eine kWh Strom aus Kleinwasserkraft kostet rund ein Achtel des  Photovoltaik - Stroms.


Dezember
2004
Krieg im
Wasserglas

Vor ein paar Tagen hat diese Seite ein hyperaktiver Fanatiker entdeckt, bombardiert mich seither mit seinen Argumenten und setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um die Seite unglaubwürdig zu machen.

Diese Seite ist ca. 1999 entstanden, 2002 etwas gekürzt und betrifft meine Argumente gegen die Photovoltaik und die Windenergie zur Einspeisung ins Netz in unseren Breiten.

Ich habe in den einschlägigen technischen Foren mitdiskutiert und keine plausiblen, neueren Erkenntnisse vorgelegt bekommen außer die üblichen Japsereien von Junghengsten einerseits und die Totschlagargumente der ewig erfahrenen alten Silberrücken. (Die kenn' ich, ich zähle mich selber dazu :-)

Ich habe einen Fehler gemacht und treuselig am Telefon von meinem persönlichen Schicksal mit meiner Krankheit erzählt. Akkurat ist das sofort in die Diskussion als ad personam Keule aufgegriffen worden und soll nun dazu dienen, die Glaubwürdigkeit dieser Seite zu vermiesen, sie sei veraltet und nicht auf dem neuesten Stand, weil ich nicht imstande wäre, sie zu pflegen.

Die Zahlen sind vermutlich teilweise veraltet aber kaum zuungunsten meiner Argumentation. Ich will hier die Suppe nicht aufwärmen, bloß das Hauptargument wiederholen: Es wird uns nichts übrig bleiben, wir alle werden unseren Lebensstandard zurückschrauben müssen auf ein viel niedrigeres Niveau, freiwillig oder zwangsweise. Die paar Prozent Photovoltaik und Windenergie sind nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die Alternativenergien sind ein nettes Spielzeug, so als ob der Feuerwehrmann dem Kind, das grad das Haus angezündet hat, die Zündhölzer wegnäme und stattdessen eine Spielzeugspritze in die Hand gäbe. Dafür erhält er ein dickes Lob vom Schulamt.

Löser,

ein Landwirt aus Niederösterreich, der die Zusammenhänge nicht versteht aber vor lauter gutem Willen nur so strotzt, hat eine Spam - Terrorwelle gegen diese Seite in Bewegung gesetzt. Dabei hat er das © Copyright ignoriert, Bilder und Texte herauskopiert und sich damit seine eigene Version der Seite zusammengebastelt. Die Version, die er meint, zu verstehen. Die versendet er jetzt als mail und tut so, als wäre es meine Seite.

Nun kriege ich spam-mails. Einer der Dummköpfe mailte mir, daß ich gefälligst an die Krebskranken von Tschernobyl zu denken hätte und lauter so krudes Zeug.

Hier dagegen steht, daß jedes kW Windkraftwerk auch ein zusätzliches kW kalorisches Kraftwerk oder gar ein Kernkraftwerk im Hintergrund als Flautenreserve braucht, das irgendwo gebaut werden mußte und auch unter Dampf läuft.

Was der Löser und seine Meinungsterroristen nicht kapieren: ich, Glaser, will keine neuen Windkraftwerke und keine Solarkraftwerke, weil ich keine zusätzlichen fossilen und keine Atomkraftwerke haben will. Ich möchte, daß die Ingenieure über Energiespartechnologie nachdenken, nicht über Spielzeug auf der Erzeugerseite im Prozentbereich, die der Staat und wir Verbraucher den "investierenden" Schlaumeiern mit Steuern und hohen Strompreisen sponsern müssen.

Aber Religionsfanatiker sind mit keinem Argument zu bremsen, nur mit einer Strafanzeige :-(

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